← Selected Vintage GuitarsSVG Sound Research sp. z o.o. / Future Lab

SVG Sound Research sp. z o.o. / Systemintegrator

Future Lab.

Software und Robotik
für die Oberflächentechnik.

Das System in der Produktionslinie

Vom Beschichtungsdesign zur automatisierten Linie.

PRISMATEC / TECNOVA

Erleben Sie, wie SCAN2SPRAY Finish-Gestaltung, Spritzprogrammierung und Beschichtungsanalyse mit Robotik und Werkstücktransport verbindet. Die Anordnung umfasst einen Korpuspuffer, automatische Zuführung, G5-Positionierung, Lackierung und Übergabe an den Auslaufförderer.

Software kennenlernen

Ein Integrationsbeispiel mit PRISMATEC-Software, YASKAWA-Robotik und Anlagentechnik von TECNOVA. Transport, Aufnahmen und Werkstückhandhabung werden auf die Produktionsorganisation abgestimmt.

Visualisierung einer beispielhaften Produktionsintegration. Der Film zeigt eine Prozesssimulation; die wiederholte Produktionssequenz ist beschleunigt.

Softwaremöglichkeiten entdecken

Planung · Lackauftrag · Farbe · Analyse

01 / Roboterzelle

Roboter und Werkstück gemeinsam planen.

Ein gemeinsames Modell von Roboter, Positionierer und Korpus ermöglicht die Prozessplanung für die gesamte Gitarrengeometrie.

Zellenkonfiguration kennenlernen ↗
YASKAWA-Roboter und Positionierer mit GitarrenkorpusSCAN2SPRAY / G5
Vorbereiten → simulieren → messen → kalibrierenSoftwarefunktionen entdecken ↓

01 / Technologieintegration

Vom Prozessmodell
zur Produktionszelle.

SVG Sound Research sp. z o.o. verbindet Software, Robotik und Lackiertechnik zu einer Lösung für die Anforderungen Ihrer Produktion.

SVG Sound Researchsp. z o.o.

Integrator · Anwendung, Vorrichtungen und Umsetzung

prismatec.app

Software · Prozessplanung und Modellierung

YASKAWA

Robotik · Roboterbewegung und externe Achsen

02 / Prozess in der Praxis

Anwendungsbeispiele

Einfarbige Korpuslackierung und mehrstufiger Sunburst zeigen, wie dieselben CAD-, Planungs- und Analysewerkzeuge unterschiedliche Lackieraufgaben unterstützen.

01 / EINFARBIGE LACKIERUNG

Einfarbige Lackierung

01:28

CAD-Flächen auswählen, Fräsungen vom Lackieren ausschließen, Bahnen vorbereiten und die Schichtdicke auf Vorderseite, Rückseite und Kanten analysieren.

02 / VINTAGE SUNBURST

Mehrstufiger Sunburst

01:28

Bernsteinfarbene Basis, dünne rote Aufträge, dunkler Rand und optionaler Klarlack. Separate Farbprogramme mit Vorschau auf den schrittweisen Schichtaufbau.

Die Filme zeigen Simulation und Software, keine laufende physische Anlage. Die Produktionsparameter werden bei den Inbetriebnahmeversuchen am vorgesehenen Werkstück und mit dem vorgesehenen Lack validiert.

03 / SCAN2SPRAY

Softwarefunktionen

Von der CAD-Flächenauswahl bis zum versionierten Programm und Bericht. Wählen Sie einen Arbeitsbereich, um die verfügbaren Parameter und ihre Bedeutung für die Prozessvorbereitung kennenzulernen.

Lackierflächen festlegen und Fräsungen vom Prozess ausschließen.

Geometrie → Prozessumfang

Zu lackierende Flächen festlegen.

STEP/STP- oder STL-Dateien importieren, Modelle verwalten und das Werkstück in der Zelle positionieren. Mit STEP-Daten lassen sich CAD-Flächen auswählen, der Lackierbereich festlegen und Taschen oder Fräsungen ausschließen.

  • CAD-Flächenauswahl mit manueller Anpassung des Lackierbereichs.
  • Bereiche vom Lackauftrag ausschließen und ihre Geometrie für die Kollisionsanalyse beibehalten.
  • Werkstückposition und -orientierung sind mit der Zellenkonfiguration verknüpft.
Bedeutung für die Produktion

Der Lackierbereich ist Bestandteil der Prozessdaten. Er bleibt bei neuen Modell- oder Rezepturversionen nachvollziehbar.

PL / EN — Sprachen der SoftwareoberflächeModelle · Rezepturen · Versionen · ErgebnisseVisualisierung + Analysedaten

04 / Simulationsmodell des Lackauftrags

Wie Bewegung
zur Schichtdicke wird.

In der eingesetzten Anlage verwenden wir reale Spritzbilder der installierten Lackierpistole. Wir scannen Probebeschichtungen bei unterschiedlichen Einstellungen und kalibrieren damit das Simulationsmodell für diese Anlage.

SpritzgeometrieAusrichtung des Spritzfächers

Querschnitt

Spritzachse Abstand Bewegung senkrecht zur ZeichenebeneSymbol ⊙: Bewegung zum Betrachter

Draufsicht · Spritzbild auf der Fläche

90° Bewegungsrichtung der Pistole Lange Fächerachse — quer zur Bewegung

Die lange Achse des Spritzfächers verläuft quer zur Bewegungsrichtung. Benachbarte Bahnen überlappen sich entsprechend der eingestellten Überdeckung.

01

Reale Spritzbilder

Wir scannen Spritzbilder der tatsächlichen Pistole und Düse innerhalb eines abgestimmten Einstellbereichs. Die erfasste Form und Materialverteilung bilden die Grundlage für die Abbildung der Spritzcharakteristik in der Software.

02

Bewegung und Oberfläche

Die Geschwindigkeit bestimmt die Einwirkzeit des Spritzstrahls. Abstand, Auftreffwinkel, Fächerausrichtung und Abschattung verändern den lokalen Materialauftrag.

03

Schichtaufbau und Trocknung

Die Beiträge einzelner Bahnen und Schichten werden auf einem Raster von Oberflächenpunkten summiert. Der Festkörperanteil der verdünnten Rezeptur dient zur Umrechnung der Nassschicht in eine prognostizierte Trockenschichtdicke.

Kalibrierung am realen Prozess

Das Modell entwickelt sich
mit den Messdaten weiter.

SVG Sound Research sp. z o.o. führt die Kalibrierung an der Zielanlage im Werk des Kunden durch. Zunächst stimmen wir den Prozess gemeinsam ab. Anschließend passen wir das Modell an die reale Pistole, Düse, den Lack und die Versuchsergebnisse an.

  1. 01

    Spritzversuche

    Wir führen mit der eingesetzten Pistole eine Versuchsreihe bei abgestimmten Einstellungen durch und dokumentieren die Parameter und Bedingungen jedes Versuchs.

  2. 02

    Scannen und Messen

    Wir scannen die realen Spritzbilder und ergänzen sie durch Schichtdickenmessungen. Erfasst werden Bahnbreite, Materialverteilung und der weiche Auslauf an den Rändern.

  3. 03

    Modellanpassung

    Unser Team passt Spritzprofil und Übertragungsparameter an, indem Messung und Simulation an denselben Punkten verglichen werden.

  4. 04

    Validierung und Versionierung

    Prüfung in einem unabhängigen Versuch und Speicherung der Konfiguration. Eine andere Düse, ein anderes Material oder veränderte Bedingungen führen zu einer neuen kontrollierten Iteration.

Versuch → Messung → Anpassung → erneute Prüfung ↻

Der Integrator kalibriert und validiert das Modell im Rahmen der Umsetzung. Spätere Änderungen an Material, Düse oder Prozess werden abgestimmt und an der Anlage geprüft, damit Modell und Produktion übereinstimmen.

05 / Lokale Beschichtungsbewertung

Heatmap: Beschichtung
Punkt für Punkt.

Am Beispiel der Basisschicht zeigen wir, wie sich Simulationsergebnisse lesen lassen. Die Kartenfarben stehen für die Trockenschichtdicke in Mikrometern. Wechseln Sie die Korpusansicht, um Flächen und Kanten zu vergleichen.

Basisschicht · Gleichmäßigkeit bewerten

Trockenschicht · µm · Bereich 0–150

Basisschicht / Simulationsergebnis

Durchgängige Beschichtung prüfen.

Auf ebenen Flächen ist eine gleichmäßige Verteilung das Ziel. An Rundungen verändern sich Auftreffwinkel und Bahnüberlappung. Deshalb müssen auch die Randbereiche bewertet werden.

Mittelwert der gewählten Seite96,9 µmSimulationsergebnis des Beispielprogramms
  • Kühlere Farben

    Geringere Schichtdicke. Der Vergleich mit dem Prozessziel zeigt Bereiche mit Anpassungsbedarf.

  • Wärmere Farben

    Höhere Schichtdicke. Prüfen Sie Bahnüberlappungen und Bereiche mit verstärktem Materialauftrag.

  • Ausgeschlossener Bereich

    Für eine von der Bahnplanung ausgeschlossene Fräsung gilt nicht dasselbe Beschichtungsziel. Der Ausschluss ersetzt keine Maskierung und verhindert keinen möglichen Overspray.

Alle Ansichten der Basisschicht verwenden dieselbe Skala von 0–150 µm. Vergleichen Sie die Werte mit der Legende und der angestrebten Schichtdicke.

01 / Ebene Flächen

Verfolgen Sie die Bahnen und ihre Überlappung. Ein lokales Minimum kann im Mittelwert der gesamten Oberfläche untergehen.

02 / Rundungen und Ausschnitte

Bewerten Sie den Spritzwinkel und den gemeinsamen Beitrag von Flächen- und Kantenbahnen.

03 / Prozessanpassung

Erkennen Sie lokale Schichtdickenunterschiede, passen Sie die Parameter an und vergleichen Sie das neue Simulationsergebnis.

06 / Beispielkonfiguration G5

Roboterzelle
für Gitarrenkorpusse.

Wählen Sie eine Komponente. Der Roboter führt die Pistole, während der Positionierer die Ausrichtung des Korpus verändert. Die Vorrichtung ermöglicht den Zugang zu Vorderseite, Rückseite und Umfang innerhalb eines Prozessprogramms.

G5: Roboterarm, Lackierpistole, Positionierer und Korpusaufnahme
Punkt oder Listeneintrag auswählen →

Werkzeugbewegung

YASKAWA-Lackierroboter

Das Bewegungsprogramm definiert Position und Orientierung der Pistole relativ zum Korpus. Zellengeometrie und Werkzeug bilden die gemeinsame Referenz für Planung und Simulation.

  • Kontrolle von Abstand und Spritzwinkel.
  • Lackierbahnen und Bewegungen ohne Lackauftrag.
  • Robotermodell für die erforderliche Reichweite und den Prozess konfigurieren.

Wechselaufnahme

Den nächsten Korpus
außerhalb der Zelle vorbereiten.

Die Aufnahme mit dem befestigten Korpus wird über das Rohr des Positioniererarms geschoben und in einer definierten Orientierung verriegelt. Der nächste Korpus lässt sich außerhalb der Zelle vorbereiten und anschließend als komplette Aufnahmebaugruppe wechseln.

Verriegelung, Abmessungen und Wiederholgenauigkeit der Positionierung werden auf das Werkstück abgestimmt und im Anlagenprojekt festgelegt.

Planungsmodell der Zelle

Kabine, Absaugung, Dosierung, Automatisierung und Beladung werden projektspezifisch ausgelegt. Die Visualisierung zeigt die Anordnung von Roboter und Vorrichtungen.

07 / Konfigurationsumfang

Ihr Prozess.
Ihre Anlagenarchitektur.

Die Anpassung richtet sich nach Geometrie, Lackiertechnologie, erforderlichem Takt und Werksinfrastruktur. Die gemeinsame Softwareumgebung unterstützt die für das jeweilige Projekt vorbereitete Konfiguration.

SystemebeneWas sich anpassen lässtWie die Umsetzung erfolgt

Werkstück und Vorrichtungen

CAD-Modelle, Flächenauswahl, Werkstückorientierung, Drehtisch oder Schwenkpositionierer; Aufnahmen für Korpusse, Hälse und weitere Teilefamilien.

Modelle und Einstellungen in der Software. Spezifische Aufnahmen, Zugänglichkeit für den Lackauftrag und mechanische Befestigung werden im Projekt entwickelt und qualifiziert.

Beschichtungstechnologie

Materialien, Sollschichtdicke, Schichtzahl, Kanten und Flächen, Kreuzgänge, Fördermenge, Geschwindigkeit, Fächerbreite, Überlappung und Abstand.

Parameter und Rezepturen in der Anwendung. Pistole, Düse, Materialversorgung und Arbeitsbereiche werden passend zur Lackiertechnologie ausgewählt.

Mehrere Farben und Prozessstufen

Separate Farbsequenzen, zwei- und dreifarbiger Sunburst, Streifenbreiten, weiche Übergänge, dünne Schichten und optionaler Klarlack.

Die Prozessstufen werden in der Software geplant. Eine unabhängige Steuerung übernimmt Farbwechsel und Spülung mit den bei der Integration abgestimmten Bereitschaftssignalen.

Robotik und Automatisierung

Modelle des Roboters und der externen Achsen, Koordinatensysteme, Werkzeug, Spritzlogik, Beladesequenz und Anbindung der Zellenausrüstung.

Konfiguration für die Zielsteuerung. Anpassung des Exports, I/O-Signale, SPS-Anbindung, Zykluslogik und Inbetriebnahme gehören zum Umsetzungsumfang.

Produktionsorganisation

Programmbibliothek, Rezepturversionen, Aufträge, Stückzahlen, Handhabungszeiten und Ergebnisdokumentation. Standards für weitere Modelle und Serien.

Bibliotheks- und Auftragsfunktionen in der Anwendung. Datenaustausch mit Werkssystemen und das Zusammenspiel mehrerer Zellen werden individuell projektiert.

Grundlage ist eine abgestimmte Umsetzungsspezifikation mit Hardwarekonfiguration, Schnittstellen, Verantwortlichkeiten, technologischen Anforderungen und Abnahmekriterien.

08 / Anlagengröße

Ein gemeinsames Prozesskonzept.
Unterschiedliche Produktionsgrößen.

Diese Beispiele zeigen mögliche Einsatzformen. Der endgültige Umfang richtet sich nach Modellzahl, Losgrößen, Automatisierungsbedarf und Arbeitsorganisation.

01 / Kleiner Betrieb

Flexibilität
für kleine Serien.

Werkstätten, individuelle Fertigung und häufige Modell- und Finishwechsel.

Rolle der Software

Modelle und Rezepturen offline vorbereiten, Varianten vor dem Versuch analysieren und beim nächsten Auftrag schnell auf eine gespeicherte Version zurückgreifen.

Beispielhafte Umsetzung

Eine YASKAWA-Zelle, Wechselaufnahmen und manuelle Beladung. Prozessstufen und Farbwechsel werden auf das tatsächliche Sortiment abgestimmt.

Priorität: kurze Vorbereitung und einfacher Umbau.

02 / Mittelgroßer Betrieb

Strukturierte
Serienfertigung.

Mehrere Modelle, wiederkehrende Lose und geplante Umrüstungen.

Rolle der Software

Bibliothek mit Teilefamilien und Prozessversionen, Zuordnung von Aufträgen zu Programmen, Zyklusvergleich und Beschichtungsberichte für freizugebende Varianten.

Beispielhafte Umsetzung

Eine Zelle mit Werkstückvorbereitung außerhalb des Roboterarbeitsbereichs, spezifischen Vorrichtungen, integrierter Dosierung und Farbwechselsystem.

Priorität: Wiederholbarkeit, Losorganisation und Anlagenauslastung.

03 / Großer Betrieb

Technologie im Takt
der Fabrik.

Größere Stückzahlen, aufgeteilte Arbeitsschritte und Anbindung an die Produktionslinie.

Rolle der Software

Prozesse für definierte Zellen vorbereiten und standardisieren. Varianten-, Zeit- und Beschichtungsdaten unterstützen die Taktplanung und weitere Optimierung.

Beispielhafte Umsetzung

Planung mehrerer Zellen oder Operationen, Transportstrecken und Puffer sowie SPS-Kommunikation und Werksschnittstellen. Integration und Datenfluss richten sich nach der Werksspezifikation.

Priorität: einheitliche Technologie und Einbindung in den gesamten Produktionsablauf.

Die Loszeitberechnung der Software berücksichtigt den Zyklus und die angegebene Handhabungszeit. Trocknung, Ablüften, Transport und weitere Schritte werden bei der Auslegung des vollständigen Produktionsprozesses einbezogen.

09 / Umsetzung

Umsetzung nach
abgestimmter Spezifikation.

SVG Sound Research sp. z o.o. koordiniert Konfigurationsauswahl, Prozessvorbereitung und Integration. Umfang, Verantwortlichkeiten und Abnahmekriterien werden für jedes Projekt abgestimmt.

  1. 01

    Anwendungsanalyse

    Werkstücke, Rezepturen, Produktionsumfang, Qualitätsanforderungen und vorhandene Infrastruktur.

  2. 02

    Konfiguration und Versuche

    Vorrichtungen, Zellenmodell, Bahnen, Spritzkalibrierung und Beschichtungsversuche.

  3. 03

    Integration

    Roboter, Positionierer, Dosierung, Farbwechsel und Automatisierungskommunikation.

  4. 04

    Abnahme und Weiterentwicklung

    Prüfung der Kriterien, Dokumentation und Schulung. Weitere Modell- und Prozessversionen auf Grundlage der Ergebnisse.

Sprechen wir über Ihre Produktion

Sprechen wir
über Ihren Prozess.

Senden Sie uns ein Beispielteil, eine Beschreibung des Lackierprozesses und den geplanten Produktionsumfang. In einer individuellen Beratung klären wir die Einsatzmöglichkeiten von SCAN2SPRAY und den Integrationsumfang.

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Ein guter Ausgangspunkt

  • STEP/STL-Modell oder Werkstückzeichnung.
  • Werkstoff, Lack und gewünschtes Finish.
  • Modellzahl und Losgrößen.
  • Erforderlicher Takt und Beladekonzept.
  • Werksausrüstung und Automatisierungsumfang.

Wir stimmen die Lösung auf die Aufgabe ab: von der Prozessvorbereitung bis zur individuell konfigurierten Produktionszelle.